Verschnitt taucht in der Kalkulation nicht auf
Diagonalverlegung, Großformate und Zuschnitte an Ecken kosten Material, das im Angebot mit der reinen Fläche steht. Der Unterschied fällt erst auf, wenn nachbestellt werden muss.
Fliesenleger
Ein Bad besteht aus vielen kleinen Mengen: Wandfläche, Bodenfläche, Sockelmeter, Bewegungsfugen und die Abdichtung darunter. Workstool erfasst sie in einem Aufmaß, rechnet den Verschnitt für die Bestellung auf und hält die Nachweise zur Abdichtung am Auftrag fest.
Im Alltag
Drei Punkte, die in Betrieben dieses Gewerks immer wieder Zeit und Geld kosten.
Diagonalverlegung, Großformate und Zuschnitte an Ecken kosten Material, das im Angebot mit der reinen Fläche steht. Der Unterschied fällt erst auf, wenn nachbestellt werden muss.
Fehlen am letzten Tag zwei Quadratmeter, ist die Charge oft nicht mehr lieferbar. Der Farbunterschied ist im fertigen Bad sichtbar und wird zur Reklamation.
Was unter der Fliese liegt, lässt sich hinterher niemandem mehr zeigen. Ohne Fotos und Protokoll steht bei einem Wasserschaden Aussage gegen Aussage.
Was Workstool mitbringt
Auftrag, Zeiterfassung, Material und Rechnung sind in jedem Gewerk gleich. Der Unterschied steckt in Aufmaß, Leistungstexten und Nachweisen.
Wand- und Bodenflächen je Raum, Abzüge für Wannen und Einbauten, Sockel als Laufmeter. Den Verschnittsatz hinterlegen Sie je Verlegeart, die Bestellmenge rechnet Workstool aus.
AnsehenFliese, Kleber, Fugenmasse und Profile hängen an der Position und werden dem Auftrag zugebucht. Reste bleiben mit Menge und Charge im Bestand.
AnsehenCharge und Lieferant stehen am Artikel im Auftrag. Fehlt Material, geht die Nachbestellung mit denselben Angaben heraus.
AnsehenUntergrundprüfung, Grundierung, Dichtbänder und Abdichtung stehen als Punkte in der Checkliste. Jeder Punkt wird mit Foto und Datum abgehakt.
AnsehenDer Zustand unter der Fliese bleibt mit Zeitstempel am Auftrag dokumentiert. Bei einer Reklamation liegt der Nachweis in einer Minute vor.
AnsehenQuadratmeter, Sockelmeter und Stunden stehen bereits im Vorgang, die Rechnung entsteht daraus. Für gewerbliche Auftraggeber als E-Rechnung ohne Aufpreis.
AnsehenAufmaß und Nachweise
Die Mengen entstehen dort, wo sie anfallen: auf der Baustelle. Was auf dem Tablet erfasst wird, steht im Angebot, im Auftrag und später in der Rechnung.
Der Ablauf
Vier Schritte, ein System. Nichts wird zweimal erfasst, nichts geht zwischen Baustelle und Büro verloren.
Wand, Boden und Sockel je Raum erfassen, Abzüge eintragen, den Untergrund fotografieren.
Die Bestellmenge enthält den Zuschlag je Verlegeart, die Leistungstexte kommen aus Ihrer Vorlage.
Die Checkliste für die Abdichtung wird abgearbeitet, Fotos hängen am Auftrag, Zeiten laufen am Handy mit.
Protokoll mit Unterschrift, danach die Rechnung aus Fläche, Sockelmetern und Stunden.
Zum Nachlesen
Ein Bad besteht aus vielen kleinen Mengen. Wandfläche und Bodenfläche, Abzüge für Wanne und Duschtasse, Sockelmeter, Schienen, Profile und Bewegungsfugen ergeben zusammen die Abrechnung. Eine Software für Fliesenleger muss diese Mengen in einem Aufmaß führen und getrennt ausweisen, weil sie unterschiedliche Einheiten und unterschiedliche Preise haben. Wird alles in eine Quadratmeterzahl gepresst, verschwinden Sockel und Fugen in der Fläche und damit im Deckungsbeitrag. Dazu kommen Fliesenformate und Verlegemuster, die den Aufwand je Quadratmeter deutlich verändern.
Der Verschnitt gehört an dieselbe Stelle. Großformate, Diagonalverlegung und Zuschnitte an Ecken kosten Material, das mit der reinen Fläche nicht bestellt ist. Sinnvoll ist ein Zuschlag je Verlegemuster und Format, der die Bestellmenge erhöht, ohne die abzurechnende Fläche zu verändern. Beide Werte stehen dann nebeneinander im Vorgang, und die Nachbestellung aus einer zweiten Charge bleibt die Ausnahme. Fehlen am letzten Tag zwei Quadratmeter, ist die Charge oft nicht mehr lieferbar, und der Farbunterschied bleibt im fertigen Bad sichtbar.
Der größte Hebel liegt bei den Nachweisen. Estrichprüfung, Restfeuchte, Untergrundvorbereitung und die Abdichtung nach DIN 18534 verschwinden unter der Fliese und lassen sich hinterher niemandem mehr zeigen. Wer diese Schritte als Checkliste abarbeitet und jeden Punkt mit Foto und Zeitstempel abhakt, hat bei einem Wasserschaden ein Protokoll statt einer Erinnerung. Das Protokoll bleibt am Auftrag und geht als PDF an den Bauherrn oder den Sachverständigen. Dieselbe Checkliste hilft der Kolonne, keinen Schritt zu überspringen, wenn der Zeitplan drückt.
Im Alltag zahlt sich das doppelt aus. Silikonfugen als eigene Position machen sichtbar, dass es sich um eine Wartungsfuge handelt, und lassen sich später eigenständig beauftragen. Material wird dem Auftrag mit Charge zugebucht, Reste bleiben mit Menge im Lager und werden im nächsten Bad wiedergefunden. Stunden laufen am Handy auf den Auftrag, auch im Rohbau ohne Empfang, und werden übertragen, sobald wieder Netz da ist. Die Rechnung entsteht aus Fläche, Sockelmetern, Fugen und Stunden, für gewerbliche Auftraggeber als E-Rechnung ohne Aufpreis. Am Monatsende zeigt die Nachkalkulation, ob Format und Verlegemuster im Preis richtig abgebildet waren.
Häufig gesucht
Was Betriebe dieses Gewerks konkret erledigen wollen, und wo es in Workstool steht.
Wandfläche, Bodenfläche, Sockelmeter und Fugen stehen als eigene Positionen mit eigener Einheit im Angebot. Silikonfugen und Abdichtungsarbeiten führen Sie getrennt, statt sie in den Quadratmeterpreis zu legen. Leistungstexte und Preise kommen aus Ihrer Vorlage.
Dazu in WorkstoolSie erfassen Wand und Boden je Raum und ziehen Duschtasse, Wanne und Einbauten als Abzugsflächen ab. Sockel, Schienen und Profile laufen als Laufmeter daneben, Bewegungsfugen als eigene Position. Das Aufmaßblatt macht später jede Menge einzeln nachvollziehbar.
Dazu in WorkstoolJe Format und Verlegemuster hinterlegen Sie einen Zuschlag, etwa für Diagonalverlegung oder Großformate. Workstool führt die reine Fläche für die Abrechnung und die Bestellmenge mit Zuschlag für den Einkauf. Beide Werte stehen nebeneinander im Vorgang.
Dazu in WorkstoolCharge und Lieferant stehen am Artikel im Auftrag. Fehlen am letzten Tag zwei Quadratmeter, geht die Nachbestellung mit denselben Angaben heraus. Reste bleiben mit Menge und Charge im Lager, Halle und Fahrzeug lassen sich getrennt führen.
Dazu in WorkstoolEstrichprüfung, Grundierung, Dichtbänder an Ecken und Durchdringungen sowie die Abdichtung selbst stehen als Punkte in der Checkliste. Jeder Punkt wird mit Foto und Zeitstempel abgehakt. Bei einem Wasserschaden liegt der Nachweis als PDF vor, ohne dass jemand einen Ordner sucht.
Dazu in WorkstoolGestempelt wird am Handy auf den Auftrag, auch im Rohbau ohne Empfang. Vorarbeiten, Abdichtung und Verlegung lassen sich als eigene Tätigkeiten trennen. Die Rechnung entsteht danach aus Fläche, Sockelmetern und Stunden.
Dazu in WorkstoolOhne Bindung 35 € je Nutzer, mit drei Jahren Laufzeit 28 €. Gehostet in Deutschland, Support aus Winnenden.
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Häufige Fragen
Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an: +49 0 7195 9299770, Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr.
Ja. Je Verlegeart und Format hinterlegen Sie einen Zuschlag, etwa für Diagonalverlegung oder Großformate. Das Aufmaß führt die reine Fläche für die Abrechnung und die Bestellmenge mit Zuschlag für den Einkauf. Beide Werte stehen nebeneinander im Vorgang.
Vorlagen
Kostenlos, als PDF zum Ausdrucken sowie als Word- oder Excel-Datei zum Anpassen. In Workstool entstehen diese Dokumente aus dem Auftrag.
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