Verrechnungssatz aus echten Kosten
Löhne, Lohnnebenkosten, Fahrzeuge, Werkstatt und Verwaltung ergeben den Satz, der Ihre Kosten deckt, statt einer runden Zahl.
Kalkulation
Viele Betriebe kalkulieren mit einem Stundensatz, den sie vor Jahren einmal gebildet haben, und wundern sich, warum am Jahresende wenig übrig bleibt. Workstool rechnet mit Ihren tatsächlichen Kosten, überträgt die Kalkulation ins Angebot und vergleicht nach der Baustelle, was davon geblieben ist.
Im Überblick
Sechs Punkte, die den Unterschied zum bisherigen Weg ausmachen.
Löhne, Lohnnebenkosten, Fahrzeuge, Werkstatt und Verwaltung ergeben den Satz, der Ihre Kosten deckt, statt einer runden Zahl.
Material, Fremdleistung und Gemeinkosten bekommen eigene Zuschläge. Eine Leistung mit viel Material rechnet sich anders als reine Arbeit.
Die kalkulierten Positionen gehen direkt ins Angebot. Was Sie geplant haben, steht später im Auftrag.
Mengen aus dem Aufmaß fließen in die Kalkulation, mit Abzugsflächen. Keine Übertragung per Hand.
Geplante gegen tatsächliche Stunden und Material. Der Deckungsbeitrag steht am Vorgang, nicht erst im Jahresabschluss.
Wenn Material teurer wird, sehen Sie, welche Leistungen betroffen sind, und ziehen die Preise gezielt nach.
Der Ablauf
Vier Schritte, die ineinandergreifen. Nichts wird zweimal erfasst.
Löhne, Nebenkosten, Fahrzeuge, Werkstatt und Verwaltung zusammentragen.
Kosten durch verkaufbare Stunden, Zuschläge je Leistungsart festlegen.
Positionen aus Aufmaß und Leistungsstamm, Preise aus der Kalkulation.
Nach der Baustelle geplante gegen tatsächliche Werte vergleichen.
Zum Nachlesen
Eine Kalkulation ist eine Behauptung über die Zukunft. Sie sagt, wie viele Stunden eine Arbeit dauern wird und wie viel Material sie braucht. Ob die Behauptung stimmt, weiß man erst hinterher, und genau dieser Vergleich fehlt in den meisten Handwerksbetrieben. Ohne ihn wiederholt sich jeder Kalkulationsfehler so lange, bis er auffällt, und das dauert oft Jahre. Die Nachkalkulation ist deshalb kein Bericht fürs Archiv, sondern die einzige Rückmeldung, die eine Kalkulation je bekommt.
Damit sie ohne Zusatzaufwand entsteht, müssen Stunden und Material ohnehin am Auftrag erfasst werden. Genau das passiert, wenn die Mannschaft am Handy auf den Auftrag stempelt und Entnahmen aus dem Lager dem Vorgang zugebucht werden. Der Vergleich zwischen geplant und tatsächlich ist danach eine Auswertung und keine Erhebung. Betriebe sehen dann meistens dasselbe Muster: Zwei oder drei Leistungen tragen den Betrieb, eine oder zwei kosten Geld, und niemand hätte vorher sagen können, welche.
Der zweite Hebel ist der Verrechnungssatz selbst. Er besteht nicht nur aus dem Lohn, sondern aus allem, was der Betrieb braucht, um eine produktive Stunde anzubieten: Lohnnebenkosten, Urlaub und Krankheit, Fahrzeuge, Werkzeug, Werkstatt, Versicherungen, Verwaltung. Teilt man diese Kosten durch die tatsächlich verkaufbaren Stunden, kommt fast immer ein höherer Satz heraus als der, mit dem gerechnet wurde. Der Stundenlohnrechner auf dieser Seite macht diese Rechnung in wenigen Minuten nach.
Zum Schluss die Preispflege. Materialpreise ändern sich, Löhne auch. Wenn Kalkulation und Leistungstexte im selben System stehen, lässt sich ein Preis an einer Stelle ändern und wirkt in allen künftigen Angeboten. Ohne dieses System liegt der Preis in einer Excel-Datei, einer alten Angebotsvorlage und im Kopf des Chefs, und alle drei sagen etwas anderes.
Häufig gesucht
Was Betriebe konkret vorhaben, und wie es in Workstool abläuft.
Aus Löhnen, Nebenkosten, Fahrzeugen und Verwaltung, geteilt durch die verkaufbaren Stunden. Der Rechner zeigt jeden Schritt.
Material bekommt einen eigenen Zuschlag für Beschaffung, Lagerung und Risiko. Damit trägt auch eine materialintensive Leistung.
Geplante gegen tatsächliche Stunden und Material je Auftrag. Die Zahlen stehen bereits im Vorgang.
Mengen und Abzugsflächen kommen aus dem Aufmaß und gehen ohne Abtippen in die Positionen.
Erlös minus Einzelkosten je Vorgang. So wird sichtbar, welche Leistung den Betrieb trägt.
Sie sehen, welche Leistungen den Artikel enthalten, und ziehen die Preise gezielt nach statt pauschal.
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Häufige Fragen
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Für die Zahlen aus der Buchhaltung ist er die beste Quelle, etwa für Gemeinkosten und produktive Stunden. Die Kalkulation selbst gehört in den Betrieb, weil nur dort bekannt ist, wie lange eine Arbeit wirklich dauert.
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