Fläche, Laufmeter und Stück
Quadratmeter, laufende Meter und Stückzahlen erfassen Sie in derselben Maske. Das Rechnen übernimmt das Gerät, auch bei verschachtelten Maßen.
Aufmaß
Das Aufmaß entscheidet, ob ein Angebot trägt. Wer mit Zollstock und Block misst und die Zahlen abends abtippt, verliert Zeit und riskiert Übertragungsfehler. In Workstool entstehen die Mengen direkt auf dem Tablet und gehen von dort ins Angebot und später in die Rechnung.
Im Überblick
Sechs Punkte, die den Unterschied zum bisherigen Weg ausmachen.
Quadratmeter, laufende Meter und Stückzahlen erfassen Sie in derselben Maske. Das Rechnen übernimmt das Gerät, auch bei verschachtelten Maßen.
Öffnungen tragen Sie als Abzug ein, statt sie im Kopf abzuziehen. Wie die Summe zustande kommt, bleibt Zeile für Zeile nachvollziehbar.
Jeder Raum bekommt eigene Maße und Positionen. Bei Wohnungen und Etagen bleibt getrennt, was später getrennt abgerechnet wird.
Ein Bild direkt am Maß zeigt Wochen später, wovon die Rede war. Das hilft bei Rückfragen und bei der Begründung von Nachträgen.
Die Mengen wandern in das Angebot und von dort in die Rechnung. Der Umweg über eine Tabelle auf dem Bürorechner entfällt.
Der Kunde bestätigt das Aufmaß auf dem Tablet. Ein gemeinsam festgehaltenes Maß ist die beste Grundlage gegen spätere Diskussionen.
Der Ablauf
Vier Schritte, die ineinandergreifen. Nichts wird zweimal erfasst.
Flächen, Laufmeter und Stück gehen direkt ins Tablet, je Raum oder je Position.
Fenster und Türen werden abgezogen, Bilder hängen an der jeweiligen Zeile.
Der Kunde unterschreibt das Aufmaß auf dem Gerät, das Ergebnis liegt am Auftrag.
Die Mengen stehen in den Positionen, die Kalkulation rechnet mit echten Zahlen.
Zum Nachlesen
Im Handwerk wird nach Menge abgerechnet, und die Menge kommt aus dem Aufmaß. Wer zu knapp misst, arbeitet umsonst. Wer zu großzügig misst, bekommt Streit bei der Abnahme. Zwischen der Messung auf der Baustelle und der Position im Angebot liegen aber oft mehrere Schritte: der Block, die Tabelle, das Angebotsprogramm. Jeder dieser Schritte ist eine Gelegenheit für einen Zahlendreher. Im Streitfall kommt hinzu, dass ein Wert auf einem Block niemanden überzeugt, wenn der Block nicht mehr auffindbar ist.
Ein digitales Aufmaß setzt genau dort an. Gemessen wird wie bisher, erfasst wird aber sofort auf dem Tablet, an der richtigen Position und mit dem passenden Foto. Abzugsflächen für Fenster und Türen werden als eigene Zeilen geführt, sodass jederzeit erkennbar bleibt, wie eine Summe entstanden ist. Bei einem Raumbuch gilt das je Raum. Die Zeilen lassen sich später öffnen und nachvollziehen, ohne dass jemand die ursprüngliche Messung im Kopf haben muss. Wer zu zweit misst, erfasst parallel und sieht die Summe trotzdem an einer Stelle.
Die VOB regelt, wie im Bau gemessen wird, etwa welche Öffnungen abgezogen werden und ab welcher Größe. Workstool bildet diese Regeln in den Aufmaßzeilen ab, nimmt Ihnen die fachliche Entscheidung aber nicht ab. Welche Regel im konkreten Fall gilt, entscheidet weiterhin die Bauleitung, und das Programm hält das Ergebnis nachvollziehbar fest. Dasselbe gilt für Zuschläge und für Leistungen, die nach laufendem Meter statt nach Fläche abgerechnet werden. Entscheidend ist, dass die Grundlage schriftlich festgehalten wird und nicht im Nachhinein rekonstruiert werden muss.
Der Gewinn zeigt sich zweimal. Beim Angebot, weil die Mengen ohne Abtippen übernommen werden und die Kalkulation auf echten Zahlen steht. Und bei der Abnahme, weil ein vor Ort unterschriebenes Aufmaß mit Fotos schwer zu bestreiten ist. Diskussionen über zwei Quadratmeter kosten oft mehr Zeit als die Arbeit selbst. Auch die Nachkalkulation gewinnt: Erst wenn die geplante Menge neben der tatsächlich verbauten steht, lässt sich sagen, ob der Ansatz gestimmt hat.
Häufig gesucht
Was Betriebe konkret vorhaben, und wie es in Workstool abläuft.
Sie messen wie gewohnt und tragen die Werte gleich vor Ort ein. Summen entstehen sofort, sodass Sie noch auf der Baustelle sehen, ob etwas fehlt.
Öffnungen werden als eigene Zeile abgezogen, nicht im Kopf verrechnet. Später ist nachvollziehbar, welcher Abzug zu welcher Fläche gehört.
Jeder Raum bekommt seine Maße, Positionen und Fotos. Bei mehreren Wohnungen oder Etagen bleibt sauber getrennt, was getrennt abgerechnet wird.
Die Aufmaßzeilen bilden die üblichen Regeln der VOB ab, samt Abzügen und Zuschlägen. Welche Regel im Einzelfall greift, entscheidet die Bauleitung.
Die erfassten Mengen wandern ohne Abtippen in die Angebotspositionen. Ändert sich vor Ort etwas, ändert sich die Angebotszeile mit.
Der Kunde unterschreibt auf dem Tablet, die Unterschrift hängt am Aufmaß. Das Dokument liegt am Auftrag und lässt sich als PDF mitgeben.
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Kostenlos, als PDF zum Ausdrucken sowie als Word- oder Excel-Datei. In Workstool entstehen diese Dokumente aus dem Auftrag.
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Häufige Fragen
Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an: +49 0 7195 9299770, Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr.
Ja. Die App speichert die Eingaben auf dem Gerät und überträgt sie, sobald wieder Netz da ist. Im Rohbau, im Keller oder auf dem Land geht dadurch nichts verloren. Auch Fotos werden zwischengespeichert.
Passt dazu
Angebot, Abschlag und Schlussrechnung aus einem Vorgang, samt E-Rechnung.
Vom Angebot über den Auftrag bis zur Schlussrechnung. Jeder Beleg hängt am Vorgang.
Fotos, Bautagebuch und Unterschrift vor Ort, als Nachweis am Auftrag.
Was auf die Baustelle muss, hängt am Auftrag und wandert ins Lager zurück.
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