Material je Position
Zu jeder Angebotsposition hinterlegen Sie das nötige Material. Aus dem Auftrag entsteht damit die Liste, ohne dass jemand sie zusammenschreibt.
Materiallisten
Material kostet doppelt: einmal im Einkauf und einmal, wenn es fehlt. Eine Materialliste in Workstool hängt am Auftrag, sagt vor dem ersten Tag, was ins Fahrzeug muss, und verbucht die Entnahme dort, wo sie hingehört. Was übrig bleibt, geht zurück ins Lager statt in den Kofferraum.
Im Überblick
Sechs Punkte, die den Unterschied zum bisherigen Weg ausmachen.
Zu jeder Angebotsposition hinterlegen Sie das nötige Material. Aus dem Auftrag entsteht damit die Liste, ohne dass jemand sie zusammenschreibt.
Die Liste zeigt, was aus dem Lager kommt, was bestellt werden muss und was schon im Fahrzeug liegt. Abgehakt wird beim Packen.
Was mitgenommen wird, ist dem Vorgang zugebucht. Die Nachkalkulation kennt den Materialeinsatz, ohne dass jemand Lieferscheine sortiert.
Nicht verbrauchtes Material wird zurückgemeldet und steht wieder im Bestand. Der Auftrag wird um diese Menge entlastet.
Fehlt etwas, erzeugen Sie aus der Materialliste direkt eine Anfrage oder Bestellung beim Lieferanten. Der Wareneingang bucht sich auf denselben Auftrag.
Artikel kommen über Datanorm aus dem Großhandel oder aus dem EinkaufsFlow mit über 100.000 Artikeln. Die Liste rechnet mit Ihren Einkaufspreisen.
Der Ablauf
Vier Schritte, die ineinandergreifen. Nichts wird zweimal erfasst.
Je Position festlegen, welche Artikel und Mengen gebraucht werden.
Aus dem Lager packen, Fehlendes bestellen, die Liste beim Packen abhaken.
Entnahmen laufen auf den Auftrag, Nachschub wird dort angefordert.
Rückläufer gehen ins Lager, der Verbrauch steht in der Rechnung.
Zum Nachlesen
Die meisten Materialprobleme entstehen nicht im Lager, sondern auf dem Weg dorthin. Jemand schreibt eine Liste auf einen Zettel, jemand anderes packt das Fahrzeug, und auf der Baustelle fehlen zwei Teile. Die Fahrt zum Großhandel kostet eine Stunde, die niemand in Rechnung stellt. Am Monatsende liegen Lieferscheine im Büro, von denen keiner mehr weiß, zu welchem Auftrag sie gehören. Der Einkauf war dann teuer, ohne dass jemand sagen könnte, wofür. Am Monatsende fehlen Belege, und die Nachkalkulation bleibt eine Schätzung.
Eine Materialliste am Auftrag löst beide Seiten des Problems. Sie entsteht aus den Positionen, die ohnehin kalkuliert wurden, und zeigt vor dem ersten Arbeitstag, was gebraucht wird. Beim Packen wird sie abgehakt. Was fehlt, wird sofort sichtbar, solange noch Zeit zum Bestellen ist, und nicht erst, wenn die Mannschaft vor Ort steht. Wer mit Stücklisten arbeitet, hat den größten Teil dieser Arbeit schon beim Kalkulieren erledigt. Beim Packen bleibt dann nur noch das Abhaken übrig.
Die zweite Hälfte ist der Rückweg. Material, das nicht verbraucht wurde, gehört zurück in den Bestand und nicht dauerhaft in ein Fahrzeug. Wird der Rückläufer gemeldet, stimmt der Lagerbestand wieder und der Auftrag trägt nur die Kosten, die er wirklich verursacht hat. Genau daran scheitert die Nachkalkulation in vielen Betrieben. Dasselbe gilt für Material, das von einer Baustelle zur nächsten wandert: Ohne Umbuchung fehlt es im Bestand und taucht später als Verlust auf.
Wenn Artikelstamm, Bestellung und Auftrag zusammenhängen, entfällt das Übertragen. Artikel kommen über Datanorm aus dem Großhandel oder aus dem EinkaufsFlow mit über 100.000 Artikeln, die Bestellung entsteht aus der Liste heraus, der Wareneingang bucht auf denselben Vorgang. Was bleibt, ist die Entscheidung, wie viel Puffer Sie einplanen. Ein Aufschlag von zehn Prozent ist üblich, bei teuren Teilen lohnt die genaue Menge. Diese Einschätzung nimmt Ihnen keine Software ab, aber sie liefert die Zahlen dafür.
Häufig gesucht
Was Betriebe konkret vorhaben, und wie es in Workstool abläuft.
Die Liste zeigt je Auftrag, was mitmuss und woher es kommt. Beim Packen wird abgehakt, fehlende Teile fallen vorher auf statt vor Ort.
Jede Entnahme wird dem Vorgang zugerechnet und geht gleichzeitig vom Lagerbestand ab. Die Nachkalkulation ist damit ohne Zusatzarbeit aktuell.
Nicht verbrauchte Mengen melden Sie in der App zurück. Der Bestand steigt wieder, der Auftrag wird entlastet.
Aus der Materialliste erzeugen Sie eine Bestellung beim Lieferanten. Der Wareneingang bucht auf denselben Auftrag, ohne dass jemand etwas überträgt.
Die Auswertung zeigt kalkuliertes und tatsächlich verbrauchtes Material nebeneinander. So sehen Sie, wo der Ansatz zu knapp war.
Hinterlegen Sie Material je Position, entsteht die Liste aus dem angenommenen Angebot. Mengen und Preise wandern mit.
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Kostenlos, als PDF zum Ausdrucken sowie als Word- oder Excel-Datei. In Workstool entstehen diese Dokumente aus dem Auftrag.
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Häufige Fragen
Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an: +49 0 7195 9299770, Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr.
Aus Ihrem eigenen Artikelstamm, über Datanorm aus dem Großhandel oder aus dem EinkaufsFlow mit über 100.000 Artikeln. Eigene Artikel legen Sie zusätzlich von Hand oder über einen CSV-Import an.
Passt dazu
Vom Angebot über den Auftrag bis zur Schlussrechnung. Jeder Beleg hängt am Vorgang.
Bestände je Lagerort und Fahrzeug, Meldegrenzen, Entnahme auf den Auftrag.
Bestellung aus der Materialliste, Wareneingang bucht ins Lager.
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