Belege am Vorgang
Angebot, Lieferschein, Foto und Rechnung hängen am Auftrag, am Kunden oder am Lieferanten. Wer den Vorgang öffnet, hat alles davor.
DMS-Archiv
Die meisten Betriebe suchen Dokumente nicht, weil sie fehlen, sondern weil niemand mehr weiß, wie die Datei hieß. Im DMS hängt jeder Beleg am Vorgang, zu dem er gehört. Gesucht wird über den Inhalt, nicht über Ordnerpfade.
Im Überblick
Sechs Punkte, die den Unterschied zum bisherigen Weg ausmachen.
Angebot, Lieferschein, Foto und Rechnung hängen am Auftrag, am Kunden oder am Lieferanten. Wer den Vorgang öffnet, hat alles davor.
Gesucht wird nach dem, was im Dokument steht: Straße, Artikelnummer, Name. Der Dateiname spielt keine Rolle mehr.
Rechnungen kommen per Mail oder Scan herein, werden dem Vorgang zugeordnet und stehen der Prüfung zur Verfügung. Papier bleibt die Ausnahme.
Zu jedem Belegtyp gehört eine Aufbewahrungsfrist. Das Archiv hält die Dokumente unverändert vor und protokolliert, wer was wann geändert hat.
Löhne, Verträge und Personalunterlagen sehen nur die, die sie sehen sollen. Die Baustelle bekommt Pläne und Fotos, nicht die Kalkulation.
Belege eines Zeitraums lassen sich gesammelt übergeben, auf Wunsch über den DATEV-Export. Das spart die Kiste mit Papier am Monatsende.
Der Ablauf
Vier Schritte, die ineinandergreifen. Nichts wird zweimal erfasst.
Per Mail, Scan, Foto aus der App oder direkt aus Workstool erzeugt.
Der Beleg hängt sich an Auftrag, Kunde oder Lieferant, mit Belegart und Frist.
Die Volltextsuche geht über den Inhalt, unabhängig vom Dateinamen.
Fristen laufen mit, Belege gehen gesammelt an Buchhaltung oder Steuerbüro.
Zum Nachlesen
Fast jeder Betrieb hat eine Ablagestruktur, und fast jede funktioniert nur für die Person, die sie angelegt hat. Ein Ordner je Kunde, darin einer je Jahr, darin Dateien mit Namen wie Angebot final neu 2. Solange das Dokument frisch ist, findet man es. Nach zwei Jahren, wenn ein Kunde wegen der Gewährleistung anruft, beginnt die Suche. Ein Dokumentenmanagement dreht das Prinzip um: Nicht der Ort entscheidet, sondern der Bezug zum Vorgang. Ein Beleg gehört zu einem Auftrag, einem Kunden oder einem Lieferanten, und dort liegt er.
Der zweite Unterschied ist die Suche. Ein Archiv liest den Inhalt der Dokumente und macht ihn durchsuchbar. Sie geben eine Artikelnummer, einen Straßennamen oder einen Betrag ein und bekommen die Belege, in denen das vorkommt, egal wie die Datei heißt und wer sie abgelegt hat. Das ist der Punkt, an dem ein Archiv spürbar Zeit spart, besonders bei Nachfragen zu alten Aufträgen und bei Prüfungen. Für Fotos und Handschrift bleibt die Erkennung unzuverlässig, dort helfen zusätzliche Schlagworte weiter.
Dazu kommen die Pflichten. Geschäftsbriefe, Rechnungen und Buchungsbelege müssen aufbewahrt werden, je nach Belegart sechs oder zehn Jahre. Die GoBD verlangen außerdem, dass Belege unveränderbar und nachvollziehbar abgelegt sind. Ein Archiv protokolliert Änderungen und hält die Ursprungsfassung vor. Wichtig ist dabei die ehrliche Einordnung: Die Software allein macht einen Betrieb nicht GoBD-konform, dazu gehört auch eine Verfahrensdokumentation der eigenen Abläufe. Wie weit Sie beim ersetzenden Scannen gehen, klären Sie am besten vorab mit dem Steuerbüro.
Im Alltag zahlt sich das an drei Stellen aus. Die Eingangsrechnung liegt beim Vorgang, statt im Postfach einer Person. Das Steuerbüro bekommt die Belege eines Monats gesammelt statt in einer Kiste. Und die Rechte sorgen dafür, dass Personalunterlagen nicht dort landen, wo jeder sie öffnen kann. Gehostet wird in Deutschland, was bei Verträgen und Personalakten regelmäßig die erste Frage ist. Auf der Baustelle ist die Akte über die App erreichbar, sodass ein alter Plan nicht erst gefaxt werden muss.
Häufig gesucht
Was Betriebe konkret vorhaben, und wie es in Workstool abläuft.
Jeder Beleg hängt an dem Vorgang, zu dem er gehört, nicht in einem Ordner auf einem Laufwerk. Wer den Auftrag öffnet, sieht den kompletten Schriftverkehr.
Das Archiv durchsucht den Inhalt der Dokumente, nicht nur die Dateinamen. Eine Artikelnummer oder ein Straßenname reicht, um den Beleg zu finden.
Rechnungen aus Mail oder Scan werden dem Lieferanten und dem Vorgang zugeordnet. Die Prüfung gegen Bestellung und Wareneingang setzt darauf auf.
Je Belegart ist eine Frist hinterlegt, sechs oder zehn Jahre. Das Archiv hält die Dokumente unverändert vor und protokolliert jede Änderung.
Die Belege eines Zeitraums werden gesammelt übergeben, auf Wunsch über den DATEV-Export. Das ersetzt den Ordner, der jeden Monat gefahren wird.
Sie legen je Bereich fest, wer lesen und wer ablegen darf. Personalunterlagen und Verträge bleiben dem Büro vorbehalten.
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Kostenlos, als PDF zum Ausdrucken sowie als Word- oder Excel-Datei. In Workstool entstehen diese Dokumente aus dem Auftrag.
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Eine Quittung ist der schriftliche Nachweis darüber, dass eine Zahlung tatsächlich geflossen ist.
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Häufige Fragen
Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an: +49 0 7195 9299770, Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr.
Das Archiv erfüllt die technischen Anforderungen: Belege werden unveränderbar abgelegt, Änderungen protokolliert und Fristen je Belegart geführt. GoBD-Konformität hängt aber auch an Ihren Abläufen und an einer Verfahrensdokumentation. Die Software allein reicht dafür nicht, sie ist die Voraussetzung.
Passt dazu
Vom Angebot über den Auftrag bis zur Schlussrechnung. Jeder Beleg hängt am Vorgang.
Fotos, Bautagebuch und Unterschrift vor Ort, als Nachweis am Auftrag.
Angebot, Abschlag und Schlussrechnung aus einem Vorgang, samt E-Rechnung.
Bestellung aus der Materialliste, Wareneingang bucht ins Lager.
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