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Workstool

Rechner

Stundenlohnrechner für Handwerksbetriebe

Der Rechner führt vom Bruttolohn über die Lohnnebenkosten und die Gemeinkosten bis zum Verrechnungssatz je produktiver Stunde. Sie sehen die Selbstkosten und den Preis, den Sie im Angebot ansetzen müssten. Alle Zahlen bleiben in Ihrem Browser.

Lohn und Lohnnebenkosten

Der Bruttolohn einer produktiven Person je Monat. Die Lohnnebenkosten enthalten Arbeitgeberanteile, Umlagen sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

€

Ohne Arbeitgeberanteile, so wie im Arbeitsvertrag.

%

In vielen Betrieben zwischen 20 und 30 Prozent.

Produktive Stunden

Nur die Stunden, die tatsächlich für Kunden geleistet und abgerechnet werden. Urlaub, Krankheit, Lager und Fahrzeiten gehören nicht dazu.

Std.

Je Person, meist zwischen 1.400 und 1.600.

Pers.

Alle, die produktive Stunden leisten.

Gemeinkosten und Gewinn

Gemeinkosten sind alle Kosten, die nicht am einzelnen Auftrag hängen: Miete, Fahrzeuge, Versicherungen, Büro, Software und Unternehmerlohn.

€

Für den gesamten Betrieb, nicht je Person.

%

Aufschlag auf die Selbstkosten.

Verrechnungssatz je Stunde

47,50 €/ Std.

zzgl. gesetzlicher MwSt.

Lohnkosten je Stunde
33,18 €
Gemeinkosten je Stunde
10 €
Selbstkosten je Stunde
43,18 €
Gewinnaufschlag 10 %
4,32 €
Verrechnungssatz
47,50 €

Lohnkosten je Jahr und Person: 49.776 €. Produktive Stunden im Betrieb: 6.000 Std. Ein Arbeitstag mit acht Stunden ergibt 380,02 €.

Die Berechnung ist unverbindlich und ersetzt keine betriebswirtschaftliche oder steuerliche Beratung. Prüfen Sie die Werte mit Ihrer Lohnbuchhaltung oder Ihrer Steuerberatung. Die Eingaben bleiben in Ihrem Browser und werden nicht übertragen.

Hintergrund

So entsteht Ihr Verrechnungssatz

Der Verrechnungssatz ist der Preis, den Sie für eine Stunde Arbeit beim Kunden in Rechnung stellen. Mit dem Lohn, den ein Geselle auf dem Konto sieht, hat er wenig zu tun. Dazwischen liegen Sozialabgaben, Urlaub, Krankheit, Fortbildung und die Zeit, die im Lager, im Fahrzeug und auf der Straße vergeht. Wer den Satz nach Gefühl bildet oder vom Nachbarbetrieb abschreibt, arbeitet in einem Teil der Aufträge unter den eigenen Kosten, ohne es im Tagesgeschäft zu bemerken.

Die Rechnung beginnt bei den Jahreslohnkosten: Bruttolohn mal zwölf, dazu die Lohnnebenkosten in Prozent. Diese Summe teilen Sie durch die Stunden, die dieselbe Person im Jahr tatsächlich für Kunden arbeitet. In vielen Betrieben liegt dieser Wert zwischen 1.400 und 1.600 Stunden, nicht bei den rund 2.080 Stunden, die rein rechnerisch im Kalender stehen. Je ehrlicher Sie die produktiven Stunden ansetzen, desto belastbarer wird alles, was danach folgt.

Auf die Lohnkosten je Stunde kommen die Gemeinkosten: Miete, Fahrzeuge, Versicherungen, Software, Werkzeug, Büro und Ihr eigenes Gehalt. Diese Summe verteilen Sie über alle produktiven Stunden im Betrieb, also über die Stunden je Person mal Anzahl der produktiven Mitarbeiter. Daraus ergeben sich die Selbstkosten je Stunde: der Punkt, an dem Sie weder verdienen noch verlieren. Erst der Gewinnaufschlag macht daraus einen Preis, aus dem Rücklagen und Investitionen bezahlt werden.

In Workstool

In Workstool rechnet der Auftrag selbst nach

Wenn Stunden und Material ohnehin auf den Auftrag gebucht werden, zeigt die Nachkalkulation nach jedem Projekt, welcher Stundensatz wirklich erzielt wurde. Sie sehen, wo der kalkulierte Satz hält und wo er nicht reicht.

Kalkulation und Nachkalkulation ansehen

Häufige Fragen

Fragen zum Stundenlohnrechner

Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an: +49 0 7195 9299770, Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr.

Nehmen Sie die Zahl aus Ihrer eigenen Zeiterfassung, nicht aus einer Faustregel. Ziehen Sie von den Sollstunden Urlaub, Feiertage, Krankheit, Fortbildung sowie Lager-, Werkstatt- und Fahrzeiten ab, die Sie nicht abrechnen. Viele Betriebe landen bei 1.400 bis 1.600 Stunden je Person und Jahr.

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