Stempeln am Handy
Ein- und Ausstempeln in der App, mit Auftrag und Tätigkeit. Auch für mehrere Baustellen an einem Tag.
Zeiterfassung
Stundenzettel sind im Handwerk der häufigste Grund für Streit am Monatsende: unleserlich, unvollständig, zu spät abgegeben. Mit Workstool stempelt die Mannschaft am Handy, die Zeit hängt sofort am richtigen Auftrag, und das Büro sieht die laufende Woche, statt sie im Nachhinein zu rekonstruieren.
Im Überblick
Sechs Punkte, die den Unterschied zum bisherigen Weg ausmachen.
Ein- und Ausstempeln in der App, mit Auftrag und Tätigkeit. Auch für mehrere Baustellen an einem Tag.
Im Funkloch wird auf dem Gerät gespeichert und übertragen, sobald wieder Netz da ist. Die Kollegen merken davon nichts.
Jede Stunde ist einer Baustelle zugeordnet. Damit entsteht die Nachkalkulation nebenbei, ohne zweites Erfassen.
Überstunden, Nacht, Samstag, Feiertag und Fahrtzeit werden nach Ihren Vereinbarungen gerechnet, nicht nach Schema F.
Pausen werden erfasst, Verstöße gegen Höchstarbeitszeiten fallen auf, bevor sie zum Problem werden.
Die freigegebene Woche geht als Datei an Buchhaltung oder Steuerbüro. Niemand tippt Stundenzettel ab.
Der Ablauf
Vier Schritte, die ineinandergreifen. Nichts wird zweimal erfasst.
Mitarbeitende, Zuschlagsregeln und Tätigkeiten werden hinterlegt.
Ein- und Ausstempeln am Handy, mit Auftrag, auch ohne Empfang.
Die Woche wird durchgesehen, Korrekturen bleiben nachvollziehbar.
Die freigegebene Zeit geht in Lohn und Nachkalkulation.
Zum Nachlesen
Seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 sind Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten zu erfassen. Für das Handwerk ist das weniger eine neue Aufgabe als eine neue Verbindlichkeit: Die Stunden wurden schon immer aufgeschrieben, nur eben auf Zetteln, in Heften und in WhatsApp-Nachrichten. Eine digitale Zeiterfassung ändert daran zunächst nichts inhaltlich, sie ändert den Zeitpunkt: Die Zeit entsteht dort, wo gearbeitet wird, und nicht abends aus der Erinnerung.
Der eigentliche Gewinn liegt in der Verbindung zum Auftrag. Eine Stunde, die nur im Lohnprogramm landet, sagt Ihnen, was sie gekostet hat. Eine Stunde, die am Auftrag hängt, sagt Ihnen zusätzlich, wofür sie angefallen ist. Erst damit lässt sich nachrechnen, ob eine Baustelle getragen hat: geplante gegen tatsächliche Stunden, Material dazu, und am Ende der Deckungsbeitrag je Auftrag statt nur je Monat. Betriebe, die das zum ersten Mal sehen, erkennen meistens zwei oder drei Leistungen, die sie seit Jahren zu billig anbieten.
Praktisch wichtig ist die Offline-Fähigkeit. Auf vielen Baustellen gibt es kein verlässliches Netz, im Keller schon gar nicht. Eine Erfassung, die dort nicht funktioniert, wird nicht benutzt, und dann ist der Zettel wieder da. Workstool speichert Buchungen auf dem Gerät und überträgt sie später, ohne dass jemand daran denken muss.
Für das Büro entsteht daraus ein anderer Monatsabschluss. Statt Zettel zu sammeln und zu entziffern, wird die Woche geprüft und freigegeben. Korrekturen sind möglich, bleiben aber nachvollziehbar. Was freigegeben ist, geht als Datei an die Lohnabrechnung. Aus zwei Tagen Arbeit werden so meistens zwei Stunden.
Häufig gesucht
Was Betriebe konkret vorhaben, und wie es in Workstool abläuft.
Die App speichert Buchungen auf dem Gerät und überträgt sie, sobald wieder Empfang da ist. Nichts geht verloren.
Beim Einstempeln wird der Auftrag gewählt. Die Stunde steht danach in der Nachkalkulation dieser Baustelle.
Ihre Regeln werden einmal hinterlegt, danach rechnet Workstool sie mit. Auch Fahrtzeiten lassen sich getrennt behandeln.
Die freigegebene Woche geht als Datei an Buchhaltung oder Steuerbüro, mit Zuschlägen und Fehlzeiten.
Abwesenheiten werden im selben Kalender geführt. Die Plantafel weiß damit, wer nächste Woche verfügbar ist.
Erfasste Zeiten bleiben mit Änderungsverlauf gespeichert. Damit ist die Aufzeichnungspflicht erfüllt und belegbar.
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Häufige Fragen
Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an: +49 0 7195 9299770, Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr.
Ja. Nach dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts von 2022 sind Arbeitgeber verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufzuzeichnen. Wie die Aufzeichnung technisch erfolgt, ist offen; sie muss nachvollziehbar sein.
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Stempeln am Handy, Stunden hängen am Auftrag. Auch ohne Empfang auf der Baustelle.
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