Drei Stufen mit eigenem Ton
Zahlungserinnerung, erste Mahnung, letzte Mahnung. Jede Stufe hat einen eigenen Text und eine eigene Frist, die Sie selbst festlegen.
Mahnwesen
Offene Forderungen werden selten aus Bosheit nicht bezahlt, sondern weil niemand nachfasst. Workstool führt drei Mahnstufen mit eigenen Texten und Fristen, die sich aus den tatsächlichen Zahlungsdaten speisen. Verschickt wird erst, wenn Sie freigeben.
Im Überblick
Sechs Punkte, die den Unterschied zum bisherigen Weg ausmachen.
Zahlungserinnerung, erste Mahnung, letzte Mahnung. Jede Stufe hat einen eigenen Text und eine eigene Frist, die Sie selbst festlegen.
Grundlage ist die Offene-Posten-Liste. Eine Rechnung, die zwischenzeitlich bezahlt oder teilweise ausgeglichen wurde, fällt aus dem Lauf heraus.
Ab der zweiten Stufe rechnet Workstool Verzugszinsen und eine Mahngebühr nach Ihren Vorgaben. Die Beträge stehen sauber ausgewiesen im Schreiben.
Der Vorschlag entsteht von selbst, verschickt wird er nicht. Sie sehen jede Mahnung vorher und können einzelne Kunden zurückstellen.
Am Vorgang steht, welche Stufe wann verschickt wurde und was darauf folgte. Beim Anruf wissen Sie, worüber Sie sprechen.
Hilft die letzte Stufe nicht, bereiten Sie die Übergabe an ein Inkassobüro oder den Anwalt vor. Rechnung, Mahnungen und Zahlungsverlauf liegen dafür bereit.
Der Ablauf
Vier Schritte, die ineinandergreifen. Nichts wird zweimal erfasst.
Drei Stufen, Fristen, Texte, Zinssatz und Mahngebühr einmal hinterlegen.
Workstool zieht die offenen Rechnungen und schlägt die passende Stufe vor.
Sie sehen jedes Schreiben, stellen Einzelfälle zurück und geben den Rest frei.
Zahlt der Kunde, endet der Lauf. Sonst folgt die nächste Stufe oder die Übergabe.
Zum Nachlesen
Kaum ein Betrieb mahnt gern. Die Kundenbeziehung soll halten, der nächste Auftrag soll kommen, und so bleibt die Rechnung vom Frühjahr im Sommer noch offen. Das Problem ist selten der einzelne Fall, sondern die Summe. Wenn dreißig Rechnungen über vier Wochen zu spät bezahlt werden, finanziert der Betrieb seine Kunden aus der eigenen Kasse, und das fällt erst auf, wenn Material bestellt werden muss. Wer früh und freundlich erinnert, bekommt sein Geld meist ohne Streit. Ein Mahnwesen ist damit weniger eine Frage des Tons als der Regelmäßigkeit.
Ein geordnetes Mahnwesen nimmt die Entscheidung aus dem Einzelfall heraus. Drei Stufen genügen: eine freundliche Erinnerung, eine deutliche Mahnung mit Frist, eine letzte Aufforderung vor weiteren Schritten. Jede Stufe bekommt einen eigenen Text und einen eigenen Abstand zur vorherigen. Damit muss niemand mehr überlegen, wie man es formuliert, denn die Formulierung steht bereits fest. Wichtig ist nur, dass die Abstände eingehalten werden und keine Rechnung übersprungen wird.
Entscheidend ist die Datengrundlage. Eine Mahnung an einen Kunden, der längst gezahlt hat, kostet mehr Vertrauen als die ausstehende Summe wert ist. Deshalb zieht Workstool die offenen Posten aus den zugeordneten Zahlungen. Wer zwischenzeitlich überwiesen oder einen Teil beglichen hat, fällt aus dem Lauf. Ab der zweiten Stufe kommen Verzugszinsen und eine Mahngebühr dazu, nach den Sätzen, die Sie hinterlegt haben. Auch eine vereinbarte Ratenzahlung lässt sich hinterlegen, damit der Kunde nicht trotzdem gemahnt wird.
Verschickt wird trotzdem nichts ohne Ihr Zutun. Der Vorschlag entsteht von selbst, die Freigabe erfolgt von Hand, und einzelne Kunden lassen sich zurückstellen, weil Sie den Fall kennen. Bleibt eine Forderung auch nach der letzten Stufe offen, folgt die Übergabe an Inkasso oder Anwalt. Behalten Sie dabei die Verjährung im Blick: Werklohnforderungen verjähren regelmäßig in drei Jahren zum Jahresende. Bis dahin sehen Sie an jedem Vorgang, welche Stufe zuletzt gelaufen ist und was der Kunde darauf geantwortet hat.
Häufig gesucht
Was Betriebe konkret vorhaben, und wie es in Workstool abläuft.
Aus der Offene-Posten-Liste entsteht je fälliger Rechnung ein Mahnvorschlag. Sie prüfen die Liste und geben frei, was rausgehen soll.
Sie legen fest, wie viele Tage zwischen den Stufen liegen und wie jede Stufe klingt. Für einzelne Kunden lassen sich abweichende Fristen hinterlegen.
Der hinterlegte Zinssatz wird auf die überfällige Summe und die Tage seit Fälligkeit angewendet. Der Betrag steht getrennt im Schreiben.
Je Stufe hinterlegen Sie eine Gebühr, die ab der zweiten Mahnung berechnet wird. Sie erscheint als eigene Position und nicht versteckt in der Summe.
Zu jeder Forderung liegen Rechnung, Mahnverlauf und Zahlungen als Paket bereit. Damit lässt sich die Übergabe an Inkasso oder Anwalt vorbereiten.
Die Auswertung zeigt je Kunde, wie lange Rechnungen im Schnitt offen bleiben. Bei Angeboten an notorisch späte Zahler hilft das bei den Zahlungsbedingungen.
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Häufige Fragen
Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an: +49 0 7195 9299770, Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr.
Nein, und das ist Absicht. Die Vorschläge entstehen von selbst, verschickt wird erst nach Ihrer Freigabe. So kommt keine Mahnung an einen Kunden, mit dem gerade eine Ratenzahlung vereinbart wurde.
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